Werbeplakat Zirkus Charles Knie

„… wenn Wasser zur Show wird“ und 100.000 Liter Emotionen durch die Manege fließen, dann ist vom neuen Show-Programm des Zirkus Charles Knie die Rede. In ihrem über 200-jährigen Bestehen hat es die Zirkusdynastie Knie geschafft, sich immer wieder neu zu entwickeln und mit der Zeit zu gehen. 2024 erklimmt der Zirkus Charles Knie mit der größten transportablen Wasserbühne Europas einen Höhepunkt. Was es damit genau auf sich hat? Erfahre das und noch mehr in unserem Showporträt. Übrigens erfährst du hier exklusiv, wie du beim diesjährigen Ostergewinnspiel Tickets für den Zirkus Charles Knie gewinnen kannst!

Friedrich Knie war eigentlich Leibarzt der Kaiserin Maria Theresia

Die Anfänge der Dynastie Knie gehen bis in die Donaumonarchie zurück. So war Friedrich Knie – der Vater des Zirkusgründers Friedrich junior – tatsächlich Leibarzt der Kaiserin Maria Theresia (auch bekannt als die Mutter der französischen Königin Marie Antoinette!). Obwohl auch der Sohn Arzt werden sollte, brach Friedrich sein Medizinstudium ab und gründete stattdessen 1806 mit einigen Akrobaten und einer Handvoll Pferden sein eigenes Künstlerensemble „Wiener Seiltänzergruppe“. Dieses zog ziemlich erfolgreich durch Österreich, Preußen und die Schweiz. Dorthin würde die dritte Generation der Zirkusdynastie um 1900 schließlich auswandern und so zum Schweizer Nationalzirkus Gebrüder Knie werden!

Unter der Leitung von Charles Knie erlebte der Zirkus ein neues Aufblühen: Tausende von Besucherinnen und Besuchern wurden von der phänomenalen Show – die damals auch noch Tiere beinhaltete – in die Manege gelockt. Seit 1995 ist der Traditionszirkus schließlich unter seinem heutigen Namen bekannt, dem Zirkus Charles Knie.

Moderne trifft auf Tradition: Zirkus ohne Wildtiere

Zum Ende der 90er-Jahre war Charles Knie auch als „magischer Zirkus“ bekannt, da man neben klassischer Artistik auch eine Variétébühne ins Zirkuszelt stellte, auf der Großillusionen von diversen Magiern aufgeführt wurden. Bereits in den Jahren darauf veränderte sich das Leitbild der Showprogramme stetig, bis 2006 schließlich Sascha Melnjak die Leitung des Zirkus übernahm.

Schon 2008 wurde Melnjak mit dem Zukunftspreis der Gesellschaft der Circusfreunde e. V ausgezeichnet. Seine strukturellen Veränderungen bringen das Zirkusunternehmen seither nach vorne, wovon nicht zuletzt Hunderttausende Besucherinnen und Besucher zeugen. Mittlerweile verzichtet der Zirkus Charles Knie auf Wildtierdressur und setzt damit nicht bloß ein Zeichen für mehr Tierschutz, sondern auch auf eine moderne neue Form des Zirkus, der kommende Generationen inspirieren soll.

„100.000 Liter Emotionen… wenn Wasser zur Show wird“

2024 geht das neue Programm des Zirkus Charles Knie endlich auf großangelegte Tournee durch ganz Deutschland. Bei „100.000 Liter Emotionen… wenn Wasser zur Show wird“ werden Wasserpumpen in der Manege installiert, die in Kombination mit einer ausgefeilten Lichtchoreographie eine magische Unterwasserwelt zaubern. Diese gilt immerhin als die größte transportable Wasserbühne Europas. Dazu beeindruckt das Ensemble aus Artistinnen und Artisten sowie anderen Darstellenden das Publikum zusätzlich in erwiesener Manier. Hier kommen Tanz, Musik und visuelle Spezialeffekte zusammen und schaffen so ein nie da gewesenes Gesamtkunstwerk!

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